... auf meinen Seiten,
welche aus meiner inneren Stille heraus entstanden sind und weiterhin entstehen.
Ein verlorener Tag
Aus dem Schlaf aufgewacht
mein Bett, mein Frühstück
und mich zurechtgemacht
Den Tag über nachgedacht
meine Arbeit
und keine Pause gemacht
Am Abend, dies wäre doch gelacht,
noch meine Wäsche
und mal Groß gemacht
Bevor ich nun in meinen Träumen lebe,
denke ich schmunzelnd: „Na dann, gute Nacht,
dies hast du mal wieder toll gemacht.“
(Andrea)
Stille
Es gibt eine Stille
sie wohnt in dir
Es gibt eine Stille
sie will begegnen dir
Es gibt eine Stille
sie ist die Sehnsucht in dir
Es gibt eine Stille
vertraue ihr
Sei still und horche
ihrem goldenen Klang
Sei still und horche
ihrem flüsternden Gesang
Sei still und horche
sie weist dir den Weg
Begegnung mit deiner Seele
sie weiß wie es geht
(Andrea)
Es gibt ein Licht, welches in uns leuchtet und Nichts kann dieses Licht bedrohen.
Wenn wir darum wissen können wir lächeln.
Licht des Lebens
(Juwel im Lotus)
Licht des Lebens
so hell und so klar
so strahlend und warm
so kraftvoll und stark
Licht des Lebens
welches verdunkelt durch Hass
welches verborgen durch Angst
welches nur lodert aus Neid
Licht des Lebens
welches rußt durch Bitterkeit
welches sich aufbäumt durch Hochmut
welches zündelt aus Eifersucht
Licht des Lebens
das geheilt durch die Liebe
Geschenk von der Quelle
Existenz Allen Seins
Ich, du, er, sie, es
Alles ist das was war
das was ist
und das was immer sein wird.
Licht
(Andrea)
Wolkenkind
Nicht immer scheint mir die Sonne
manchmal stürmt und regnet es
in meiner kleinen Welt
Wolken sind meine Lebensbegleiter
Wie langweilig und monoton wäre mein Leben
wenn die Sonne nicht mit den Wolken spielen dürfte
Kein Moment der intensiven Freude
in dem der Lichtschein durch das Schattenland erstrahlt
Wie wunderbar ist es
durch die Kraft des Windes
die Wolken zu vertreiben
und in der Sonne Herlichkeit
mein Sein zu baden
In dem Wissen,
dass es meine Kraft, mein Tun und mein Erlernen sind
die das Licht der Liebe
immer wieder erscheinen lassen
Welch Leben wäre es, sich immer nur zu sonnen
und die Wolken und den Wind nicht zu spüren
Woran sollte ich denn wachsen in meiner Erlebniswelt
wenn es dies nicht für mich gäbe
Ich bin ein Wolkenkind
ein dankbares Wolkenkind
(Andrea)
Zwiesprache
*Die Liebe*
Herz du tiefes Verstehen in mir
komm und gesell dich ein wenig zu mir
Mein Verstand mag heute verzagen
an einer dieser unverstandenen Fragen
Sag mir gibt es die Liebe eigentlich
und wenn ja, warum findet mein Verstand sie nicht
So viel habe ich nachgedacht und sie doch nicht erkannt
mit meinem ruhelosen und fragendem Verstand
Nein ich kann es einfach nicht verstehen
warum so viele Dinge im Namen der Liebe geschehen
Die Menschen zerbrechen und werden krank
manchmal verlieren sie sogar ihren Verstand
Oh du mein verzagter Verstand
horche, horche ich glaube du hast es erkannt
Du kannst die Liebe nicht verstehen
mit deinem Verstand
Du kannst sie nur erleben
dies wird oft so nicht erkannt
Was der Verstand vesteht unter der Liebe
sind eigentlich, Ängste, Verlangen und Triebe
Doch die Liebe ist vollkommen
und bedingungslos
Kommt aus dem reinen
Herzens Schoß
Das Herz denkt anders
als der Verstand
Kennt es die Wahrheit
dass die Liebe nichts verlangt
Lernen die Menschen
mit dem Herzen zu denken
dann würde sich die Welt
in eine andere Richtung lenken
Die Liebe ist
sie ist einfach nur
heilig und unantastbar
(Andrea)
Narben des Lebens
Mit Präzision und Sinn
Schnitte in meiner Seele
der Angst, des Kummers, der Sorge
Betäubt bin ich zum Glück
in solchen Zeiten
durch die Narkose des Vertrauens
Wache ich wieder auf
ist es so wichtig
die Wunden zu pflegen, zu heilen
So zeichnet es mein Sein
so malt es die Wege
das Skalpell des Lebens
(Andrea)
Vollmond
( La Luna )
Mondin, wie majestätisch du am Himmel stehstdich in voller Rundung in die Nacht erhebst
Dein Spiel mit der Sonne dem männlichen Part
ihr beide euch in Liebe und Wärme umarmt
Dein Gesicht es lächelt in den unendlichen Raum
du träumst mit der Sonne der Liebe Traum
Aufgehoben ist die Einsamkeit
in Verbundenheit für eine Nacht vereint
Oh wie liebe ich diese vollendete Nacht
sie hat mich als Kind schon zum leuchten gebracht
Selbst geboren in der hellen Vollmondnacht
verbunden mit dir und deiner so lieblichen Pracht
Ruhelos werde ich zu jeder deiner vollen Zeit
schlaflos und betrunken von deiner Weiblichkeit
Von Sein zu Sein verbunden mit dir
fließt deine wunderbare Kraft zu mir
Dankbar bin ich um das Wunder dieser Pracht
bis zur nächsten Vollmondnacht
(Andrea)
Schattenfreund
Angst macht mich unbeweglich
Angst macht mich unbeweglich,
wenn ich Angst habe meinen Schatten zu begegnen
Angst verwirrt meinen Verstand
Angst verwirrt meinen Verstand,
wenn ich Angst habe meine Schatten anzusehen
Angst hemmt meine Entscheidungsfähigkeit
Angst hemmt meine Entscheidungsfähigkeit,
wenn ich Angst habe meine Schatten entscheiden für mich
Angst vor Konfrontation
Angst vor Eingeständnis
Angst vor Eigenverantwortlichkeit
Angst macht mich beweglich
Angst macht mich beweglich,
wenn ich dankbar bin meinen Schatten zu begegnen
Angst klärt meinen Verstand
Angst klärt meinen Verstand,
wenn ich dankbar bin meine Schatten anzunehmen
Angst stärkt meine Entscheidungsfähigkeit,
Angst stärkt meine Entscheidungsfähigkeit,
wenn ich dankbar bin Verantwortung tragen zu dürfen
Angst
Angst ist mein Freund
Mein Schattenfreund
(Andrea)
Beten
glaubend
ehrend
dankend
bittend
fürbittend
hoffend
anvertrauend
vertrauend
teilend
weinend
lachend
hungrig
satt
laut
leise
ängstlich
rufend
fragend
alleine
gemeinsam
wütend
traurig
glücklich
gesund
krank
jung
alt
Beten
liebend
und
bewusst
(Andrea)
Und bin ich einmal so...
wie du mich nicht zu kennen scheinst
so schaue auf mein Herz und sehe
dass ich niemand anderes bin
Vielleicht scheint es so
vielleicht verhalte ich mich so
Bitte erkenne die Illusion
und bitte liebe mich
gerade so wie ich bin
Vielleicht siehst du in mir
auch einen Teil von dir
denn schließlich sind wir eins
Ich bin kein Engel
trage keine Flügel
lebe, lebe als Mensch
(Andrea)
Christusbewusstsein
Jesus lebte bewusst in seinem Sein
Jesus lebte bewusst in unserem Sein
Jesus lebte bewusst im göttlichen Sein
Nun reicht er uns die Hand um seinem Weg zu folgen
Ich wählte das Ego und machte mich auf
zu einer Reise durch Raum und Zeit
Das Einssein getauscht gegen die Dualität
doch ich vergaß wozu sollte dies gut sein
Oh, Jesus dies ist so ein steiniger Weg
richtig steil und wirklich ermüdend
Oh, Jesus bitte helfe mir zu verstehen
wollte ich den Weg doch ganz bewusst gehen
Ich nehme dankend deine Hand
lasse mich führen von deiner Liebe
Schließe meine Augen und vertraue dir
ich bin nicht zum Leiden hier
Das Ego hilft mir zu verstehen den reinen Geist
und die Zeit gibt mir den Raum, um zu wachsen
Die Dualität mich die Wahrheit fühlen lässt
das Alles doch eigentlich Eins ist
Warum nur quälte ich mich so herum
bis ich erkannte das göttliche Geschenk
Das Leben, die Liebe, das Erwachen hier
ist die wunderbarste und wertvollste Reise
Jesus lebte bewusst in seinem Sein
Jesus lebte bewusst in unserem Sein
Jesus lebte bewusst im göttlichen Sein
Jesus, du bist mir ein großes Vorbild
(Andrea)
Leben
Wenn wir versinken
im Sein unserer Träume
begegnet uns die Wirklichkeit
Erwachen wir aus
dem Sein unserer Träume
versinken wir in die Vergessenheit
Unsere Träume
sind unser himmlisches Leben
unser Leben auf Erden
unser tiefster Traum
(Andrea)
Tanz des Lebens
Die Schritte wohl geplant
durchdacht und gefeilt
Die Choreographie erstellt und
schriftlich festgehalten
Vor dem Spiegel geübt
geschwitzt und in
Perfektion gebracht
Stolz wie ein Pfau
soll er nun vorgeführt werden
vor einem so sorgfältig
auserwählten Publikum
Erst jetzt bemerke ich
die Lebensmusik ist fast am Ende
und die letzten Noten klingen aus
Hätte ich lieber der Musik gelauscht
und mich im Einklang mit ihr bewegt
vielleicht nicht perfekt
aber lebendig
(Andrea)
Seelenlandschaft
In der Tiefe des Herzens
gleich hinter der Menschlichkeit
liegt das Land unserer Seele
so nah und doch so weit
Meist reisen wir unbewusst
in dieses wunderbare Land
mit dem Zug der Gefühle und
der Sehnsucht an der Hand
Inmitten der Vegetation des Lebens
dieser unbeschreiblichen Farbenpracht steht
tief verwurzelt mit Mutter Erde
der Baum unserer Lebenskraft
Im Tal der Tränen
dürfen wir lassen
unseren Kummer und
unseren Schmerz
Geheilt durch die Liebe
reisen wir wieder fort
an den für uns
bewusst gewählten Ort
(Andrea)
Weihnachten
Wenn der Himmel erstrahlt in seinem rot
weiß ich es genau
das Christkind backt Plätzchen
Wenn ich im Wald spazieren gehe
spüre ich es genau
die Elfen und Feen tanzen ihren Weihnachtstanz
Wenn ich auf dem Weihnachtsmarkt bin
rieche ich es genau
den Duft von Glühwein und Vorfreude
Wenn ich die Geschenke einpacke
gewickelt genau
mit der Liebe mit der sie besorgt sind
Weihnachten ist nah
die Botschaft sie wird geflüstert
die Nächstenliebe zittert
die Engel lachen und strahlen noch mehr
Weihnachten ist nah
die Kindheit kehrt zurück
das Gefühl der Geborgenheit
die Neugier und der unendliche Frieden
Doch erst wenn die Glocken läuten
die Herzen sich erheben
der Himmel sendet die Wolke der Liebe
Doch erst wenn ich schaue
in die Augen meiner Kinder
die wie der Mond sind so strahlend und hell
Doch erst wenn ich meine Liebsten
in meinen Armen halte
und ich ihr Glück spüre
dann bin ich mir sicher
Weihnachten ist da
(Andrea)
Erinnerung
Wenn wir uns begegnen
uns gegenüber stehen
dann bin ich wie gelähmt
Denn du bist da
ganz nah und
doch so weit weg
Wenn wir miteinander reden
über alles und jeden
sind meine Worte nur leer
Denn du bist da
ganz nah und
doch so weit weg
Wenn unsere Blicke sich treffen
wir uns in die Augen schauen
so blicke ich einfach hindurch
Denn du bist da
ganz nah und
doch so weit weg
Ich spüre die Nähe zu dir
weckt Erinnerungen in mir
kommend aus der Unendlichkeit
Vertraute Seele
ich kann nun sehen
mit meinem Herzen und verstehen
Du bist da
ganz nah
und warst niemals fort
(Andrea)
Leises Flüstern
Verwirrte Gedanken drehen sich im Kreis
mein Herz ist so eng und schmerzt
Doch ich genau darum weiß
es ist diese unerträgliche Frage
Sehnsucht, oh Sehnsucht
wonach und warum
Sehnsucht, oh Sehnsucht
bitte bleibe diesmal nicht stumm
Schon wieder erneut dieser hilflose Schrei
das Hämmern und Dröhnen in meinem Kopf
Doch dieses mal atme ich mich frei
meine Gefühle sie wollen sich zeigen
Längst vergessene Bilder erscheinen in mir
Gedanken rasen durch meinen Verstand
Mein Gefühl sagt ich bin nur Zuschauer hier
somit betrete ich das Gedankenland
Sehnsucht, oh Sehnsucht
wonach und warum
Sehnsucht, oh Sehnsucht
bitte bleibe diesmal nicht stumm
Die Vergangenheit darf heilen
die Zukunft interresiert mich nun nicht
Die Gegenwart in ihr mag ich verweilen
ganz in Ruhe und die Zeit steht still
Keine Gedanken halten inne
mein Herz ist so weit und geborgen
Ein leises Flüster streichelt meine Sinne
zärtlich erreicht es meine Ohren
Ich bin es, deine Sehnsucht
nach illusionsfreiem Sein
ich bin es, deine Sehnsucht
endlich frei zu sein
(Andrea)
Sylvesternacht
Wir sitzen und feiern
des Jahres letzten Tag
mit Familie oder Freunden
jeder so wie er es mag
Wenn der Countdown läuft
erheben wir alle zur gleichen Zeit
meist fröhlich und glücklich
unsere Gläser zum Anstoß bereit
Nun wird gedrückt, geküsst und gejubelt
alles begibt sich nach draußen
in des Menschen Trubel
um die Knaller zum Himmel zu senden
Das alte Jahr ist nun vorbei
gebucht unter der Vergangenheit
das neue Jahr es fängt an
rosarote Zukunft und wir glauben daran
Doch keines wirklich existiert
weder Vergangenheit noch Zukunft
eigentlich haben wir es doch kapiert
das beides gar nicht real ist
Wünsche ich uns für diese Sylvesternacht
halten wir die Uhren in Besinnlichkeit an
denn die Gegenwart nur sie ist bedacht
lasst uns dort drin verweilen
In Verbundenheit mit allem
- der Quelle allen seins -
beginnen wir das neue Jahr
in dem zeitlosen Raum unserer Träume
(Andrea)